Zwanzig Jahre SafeLine 2000

SafeLine 2000 stellt seit über zwanzig Jahren die Sicherheit von Aufzügen in Göteborg in Schweden sicher. Lars Gustafsson lüftet das Geheimnis um ein hochwertiges Sicherheitsprodukt.

 

Rannebergen in Angered, Gothenburg.


Für Lars (Lasse) Gustafsson stand 1999 viel auf dem Spiel. In der Aufzugsbranche ist keiner besser als sein neuestes Projekt, und Lasse hatte bisher den großen Erfolg noch vor sich. Er hatte soeben die endgültige Version von SafeLine 2000, dem ersten Aufzugsnotruftelefon der SafeLine-Serie, hergestellt. Ein innovatives Produkt, das ein Aufzugstelefon mit Notstromversorgung kombinierte, etwas, das der Markt seit langem forderte.


„Wir haben alles in dieses Projekt investiert, nicht zuletzt finanziell, als wir die ersten einhundert Einheiten des SafeLine 2000 mit geliehenem Geld herstellten.“



Lasse gelang es, ein erstes Projekt bei einer Aufzugsfirma in Göteborg zu sichern. Ein großer Schritt, der keinen Raum für Misserfolge ließ.

– Wir haben alles in dieses Projekt investiert, nicht zuletzt finanziell, als wir die ersten einhundert Einheiten des SafeLine 2000 mit geliehenem Geld herstellten. Ein großes Wagnis unsererseits. Wir wussten damals, dass sich das Produkt verkaufen würde, aber nicht genau, wie gut es funktionieren würde, sagt Lasse.

Lasse sollte neue Aufzugtelefone an die Wohnungsbaugesellschaft Rannebergen in Angered liefern. In 74 Aufzügen sollte das nagelneue SafeLine 2000 installiert werden. Zwanzig Jahre später sind einige der Aufzugstelefone immer noch vorhanden.

 

– Viele der Einheiten funktionieren noch heute, aber ein großer Teil davon wird aufgrund von Aufzugsrenovierungen nach und nach durch SafeLine SL6 ersetzt. Einige Aufzugstelefone wurden auch vollständig abgeschaltet aufgrund von Gewittern und ihres Alters, aber auch wegen Kunden, die beginnen, ihre analogen Abonnements zu kündigen, sagt der Aufzugstechniker Yrjö Grund, der bei der Einrichtung der ersten SafeLine-Telefone in Angered mithalf.



Das Geheimnis hinter der Erfolgsformel


In der Aufzugsbranche ist es heute sehr ungewöhnlich, ein Aufzugstelefon zu finden, das zwanzig Jahre lang hält, und die damaligen Konkurrenten hatten keine Chance, da mitzuhalten. Lasse zufolge besteht das Geheimnis des Konzepts darin, mehr als das zu bieten, was von Anfang an vernünftig erscheint, und Qualitätsmaßstäbe in Design, Produktion und Support einfließen zu lassen.


„Über die Jahre bestand die Wartung eigentlich nur aus dem Austausch der Batterien.“



– Wir haben das Produkt in Bezug auf Größe, Komponenten, Kapazität vergrößert – alles mehr als notwendig, um auf der sicheren Seite zu sein, und tun dies seitdem. Man muss auf allen Ebenen über Qualität nachdenken. Wenn sie in einem Teilaspekt versagt, wird sie nicht von Dauer sein.

Doch wie sah die Wartung im Laufe der Jahre aus? Techniker Yrjö Grund beschreibt die Wartung insgesamt als sehr einfach.

– Im Laufe der Jahre bestand die Wartung eigentlich nur aus dem Austausch der Batterien. SafeLine ist jetzt definitiv die natürliche Wahl für uns, wenn wir Aufzugstelefone ersetzen.


Der Erfolg von SafeLine 2000 ebnete den Weg für den zukünftigen Erfolg von SafeLine im Ausland und für viele Jahre innovativer und qualitativ hochwertiger Aufzugssicherheit – sowie für viel harte Arbeit für Lasse.

– Dank SafeLine 2000 konnten wir unsere Produktentwicklung fortsetzen. Auch ist es 2000 zu verdanken, dass ich in eine eigene Bestückungsmaschine und in meine eigene Produktion investiert habe. Wenn ich bedenke, dass ich bis 2001 keine Mitarbeiter hatte, wird mir rückblickend klar, dass ich in diesen Jahren unglaublich hart gearbeitet haben muss, aber daran erinnere ich mich nicht mehr so genau. Mir ist hauptsächlich in Erinnerung, dass es eine sehr aufregende Zeit war.

 

 

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